Programm - Frauenzentrum Schwäbisch Hall e.V.

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Programm



11. + 12. September 2021
Samstag 10 Uhr Beginn
bis Sonntag 18.30 Uhr

Kleines Schweigeretreat
mit Meditation und Qigong in der Natur

Eintauchen in die Stille und Deiner Seele einen liebevollen Raum geben. Mit angeleiteten Meditationen schenkst Du Dir Achtsamkeit und Mitgefühl für alles was da ist und sich zeigt. Die einfachen Qigongübungen ermöglichen es dir, bewußt Dich und Deinen Körper in jedem Augenblick wahrzunehmen.

Sei die, die Du gerade bist.

Wir werden wandern im Schweigen, um uns in der Verbundenheit wahrzunehmen.
Draußen sein oberhalb der kleinen Stadt Schwäbisch Hall und doch in der Natur, gemeinsam im großen Zelt oder im eigenen. Gemeinsam werden wir unsere Mahlzeiten in der Feldküche zubereiten oder bei gutem Wetter am Feuer. Das Schweigen wird Dir Räume in die Tiefen Deines Herzens öffnen und Deinen Geist in der Mitte deines Seins verwurzeln.

Während des Retreats wird es auch Raum für Einzelgespräche geben.
Von Vorteil ist es, wenn Du schon ein wenig Erfahrung mit Meditation gemacht hast, aber es ist kein Muss.

Mitbringen:
Geduld und ein offenes Herz für Dich selbst,
Dinge die  Du zum Wohlfühlen unbedingt brauchst,
Schreibzeug, Kleidung für alle  Wetterlagen,
Schlafsack und Isomatte

Referentin: Heike Wagner, Qigonglehrerin DQGG, Meditationserfahrene, Shiatsu-Körpertherapeutin

Kosten: 190.- €, zzgl. Verpflegungskosten von 60.- €

Den Betrag bitte auf folgendes Konto überweisen:

Volksbank Schwäbisch Hall
BIC:  GENODES1SHA   
IBAN:  DE54 6229 0110 0000 1920 23
Mit der Überweisung ist die Teilnahme gesichert.

Anmeldung bis zwei Wochen vorher
per E-Mail an frauenzentrum-sha@gmx.de


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18.+ 19. September 2021
Samstag 10:00 -17:00 Uhr (incl. Pause)
Sonntag 10:00- 14.00 Uhr
Wiesengelände Schwäbisch Hall

Der Weg ist das Ziel –
Bogenschießen mit Qigong

Beim Bogenschießen geht es ebenso wie beim Qigong um die Zentrierung des Geistes und die Ausrichtung auf die eigene Mitte. Die Konzentration liegt im Augenblick.
Das Loslassen, „Zielen ohne zu zielen“ wird zum Mittelpunkt der Übungen. Beide Übungsweisen gehen Hand in Hand und finden sich in den verschiedenen Übungen wieder.

Gesamtes Equipment für`s Bogenschießen wird gestellt.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung für
draußen mit enganliegender Oberbekleidung.und Vesper/ Getränke für die Pausen.

Kursleitung: Heike Wagner, Qigonglehrerin (DQGG)

Kosten: 120,-€ / ermäßigt 110,-€
Den Betrag bitte auf folgendes Konto überweisen:

Volksbank Schwäbisch Hall
BIC:  GENODES1SHA   
IBAN:  DE54 6229 0110 0000 1920 23
Mit der Überweisung ist die Teilnahme gesichert.

Anmeldung bis zwei Wochen vorher
per E-Mail an frauenzentrum-sha@gmx.de


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08. Oktober 2021
19:30
Frauenzentrum oder Theatersaal
je nach Teilnehmerinnen


"Wir sind sterblich..."
Gedanken einer Bestatterin zu Zeiten von Covid 19
Vortrag und Austausch mit Merle von Bredow, Bestatterin

Eine weltweite Pandemie erschüttert die gesamte Menschheit. Die Auswirkungen davon machen vor keinem Lebensbereich halt. So auch nicht vordem Tod und dem endgültigen Abschied. Dass wir sterblich sind, das möchten wir immer wieder gerne vergessen. In diesem Jahr ist es kaum möglich diese Tatsache zu vergessen. Die Endlichkeit ist in den Alltag hervorgedrungen. Heuer ist unsere Sterblichkeit in aller Munde und aktueller als je zuvor.

Seit ich als Bestatterin arbeite, stehe ich dafür ein und setze all mein Wissen und meine Liebe für die Menschen - und eben auch für gestorbene Menschen ein, damit der Übergang für beide Seiten- für den der Lebenden als auch für den der Toten so sanft wie möglich geschehen darf. Das Wunder, das sich immer wieder entfaltet wenn
ich mit den Menschen bei Ihren Toten bin, und wir sie dann liebevoll und vorsichtig berühren, sie waschenund kleiden, wenn sich die Verstorbenen immer weiter in den Tod hinein entspannen, lässt alle, die das erleben dürfen, ehrfürchtig innehalten und einen umfassenden Frieden empfinden.

Merle von Bredow ist seit über 16 Jahren als Bestatterin tätig. Jetzt zu Zeiten von Corona bedarf es neuer kreativer Lösungen, damit ein Abschied von unseren Lieben trotzdem gut gelingen kann. Damit wir trotzdem begreifen können, was geschehen ist, auch wenn jetzt viele Menschen nicht mehr zu Ihren Toten gehen können, oder dieses nur noch eingeschränkt möglich ist.

Bei diesem Vortrag soll es um ganz allgemeine Fragen gehen, was meine Rechte und Möglichkeiten bei  einer Bestattung sind, Merle vn Bredow erzählt von der Hausaufbahrung, einer Totenwaschung und kreativen Lösungen für eine Abschiedsfeier besonders in der jetzigen Zeit, wo wir alle mit dieser Ausnahmesituation Pandemie leben müssen, gibt Informationen zu PatientInnenverfügung und digitalem Erbe.
Ausserdem zeigt Merle von Bredow gerne Handgriffe, für diejenigen, die mehr über die Totenwaschung wissen möchten. Sie möchte einen Weg aufzeigen, der uns vielleicht ein kleines Stückchen näherdahin führt anzuerkennen, dass die Todin/der Tod immer schon Bestandteil unseres Lebens war und ist. Wir dürfen in der Gewissheit leben, dass wir am Ende von der Todin , dem Tod umarmt werden. Die Todin ist keine Feindin- sie ist Frieden, denn am Ende bleibt immer Frieden. Wir dürfen umdenken und die Todin in die Arme nehmen, aufnehmen in unser Leben, Frieden mit ihr schließen und manchmal die Angst vor ihr vergessen.

Wir freuen uns über einen regen Austausch.

Referentin: Merle von Bredow
Amenti Bestattungen e.K.

Kosten: 8.- /10.-


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Sonntag, 17. Oktober 2021
10:00 - 16:00        
1h Mittagspause       
Theatersaal / Altes Schlachthaus

Voice Your Soul   

Befreie deine Stimme für neue      Lebendigkeit und Lebenskraft
     
Wenn wir beginnen unserer ganz eigenen Stimme Raum zu
geben, mit der Energie des Moments zu singen und zu tönen, unsere Stimme in all ihren Facetten schwingen lassen, dadurch tiefe Körperstrukturen lösen, dann kommt ganz tief etwas in uns zum Schwingen. Und diese Schwingung bringt Heilung.     
  
Das hier ist für dich, wenn...
...Du dich danach sehnst, dich tief mit dir selbst zu verbinden.
...Du dich danach sehnst, die Heilkraft deiner Stimme für dein Leben zu nutzen.
...Du deinen Ausdruck finden möchtest.
...Du deine ureigene Kraft, deine innere Freiheit und Lebendigkeit spüren möchtest.
          
Und so nutzen wir sanfte Körperarbeit, Entspannungs- und Atemübungen, um im Körper, in der Stimme und tief in dir selbst anzukommen. Um loszulassen und mit der Stimme ins Fließen zu kommen.
    
Bewusste Bewegung hilft, Resonanzräume und Energiequellen des Körpers zu erspüren und für den vielfältigen Stimmausdruck zu nutzen. Freie Stimmreisen und gemeinsames Tönen helfen dir, über alte Programmierungen, Ängste und Hemmungen hinaus zu wachsen, die Lebendigkeit direkt in deinen Körper zu lassen, den eigenen Klangfähigkeiten zu vertrauen und Zugang zu deiner ureigenen Stimme zu finden.
So wird das Vertrauen in die eigene Person gestärkt, verborgene Schätze unserer Persönlichkeit werden zugänglich und unser ganz eigener Ausdruck erweitert sich.

Jede ist willkommen! Auch die, die denken sie könnten nicht singen!!!!!
         
Keine Notenkenntnisse erforderlich.
       
Referentin:
Maria Pasiziel - www.free-voice.de  
   
Mitbringen:
Dich und deine Stimme.
Bequeme Kleidung, die dir Luft zum Atmen lässt.
Etwas Kleines aber Feines für das gemeinsame Mittagessen
Trinken

Kosten: 85.-€ - 95.- € nach Selbsteinschätzung
Den Betrag bitte auf folgendes Konto überweisen:

Volksbank Schwäbisch Hall
BIC:  GENODES1SHA   
IBAN:  DE54 6229 0110 0000 1920 23
Mit der Überweisung ist die Teilnahme gesichert.

Anmeldung bis 10.07.2021


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Freitag, 15. Oktober 2021
19:00 – ca. 22:00 Uhr
Trommelhaus Hall, Robert Bosch Straße 51

Frauen trommeln
meditativ - intensiver
Workshop für alle weiblichen Wesen
ab 12 Jahre mit und ohne Vorkenntnisse

Schon in den antiken Kulturen kam der rhythmischen Musik eine besondere Bedeutung zu. Die ersten TrommlerInnen waren sehr wahrscheinlich Frauen;
Priesterinnen, die die Göttinnen als unendliche rhythmische Lebensenergie verstanden und erfuhren.

Durch Trommeln verbinden wir uns innerlich wie äußerlich mit dieser universellen Energie und natürlich miteinander.
Ergänzt durch Bewegung und spielerische Rhythmusübungen erfahren wir Rhythmus so ganzheitlich, leicht und voller Humor.

Referentin: Ria Palmer

Kosten: 30.-
Bitte  beachten: Bei von uns organisierten Workshops gilt:
Bei Abmeldung  innerhalb von 10 Tagen vor Kursbeginn,
oder bei Nichterscheinen, ist der  Kursbeitrag zu entrichten.


Anmeldung über:
Trommelhaus Hall
Wolfgang Dobler & Ria Palmer
Postadresse, Büro und Werkstatt: Im Schleifbach 4
Unterrichtsraum : Robert-Bosch-Str. 51
74523 Schwäbisch Hall
fon 0791 84760


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12.11.2021
19:30
Frauenzentrum oder Theatersaal
je nach Teilnehmerinnen

Lesung aus dem BARKE-Buch
"Vom Leben getragen"
Für eine lebendige Bestattungskultur

von Ajana Holz, Bestatterin, „Seelen-Hebamme“ und Übergangsbegleiterin
Mabuse-Verlag, 2021

Lesung mit anschließendem Gespräch

Ajana Holz ist Bestatterin mit Leib und Seele, sie versteht ihren Beruf als Lebensaufgabe. Mit ihrem bundesweit mobilen Bestattungsunternehmen DIE BARKE begleitet sie seit über 20 Jahren die Toten in ihrem Übergang und die Lebenden beim Abschied und in ihrer Trauer. In diesem Buch widmet sie sich den vielen tabuisierten Themen rund um Tod und Bestattung.

Wie gehen wir als Gesellschaft mit unseren Toten um oder:
Welchen Umgang lassen wir zu?
Ist unser Körper „nur eine Hülle“?
Und welche Folgen hat diese Annahme?
Was ist alles bei einer Bestattung zu bedenken, was ist erlaubt und was nicht? Und was sollte sich daran ändern?
Wie war unsere Bestattungskultur früher?
Wie ist der professionelle Umgang heute?

Das sind nur einige der Fragen, die in diesem Buch gestellt werden.
Ajana Holz will Mut machen. Mut für den eigenen Weg beim letzten Abschied, für die ganz eigene, unvergleichliche Art, der Trauer Ausdruck zu geben. Doch auch Mut dazu, auf manche Fragen keine abschließende Antwort zu haben – und sie trotzdem zu stellen.

 
Leseprobe
 
Ich mag es, wie die Lebenden sich zeigen in dieser Zeit. Offen, verletzlich und ganz sie selbst. Oft nehmen wir in dieser kostbaren Zeit zwischen Tod und Bestattung die Trauernden „an die Hand“, nehmen ihnen die Angst vor dem Abschied und dem nahen Kontakt mit ihren Toten. Wir ermutigen sie, die Berührung mit Tod und die starken Gefühle der Trauer zuzulassen. Weil wir aus Erfahrung wissen, auf welche unglaubliche Weise dies helfen kann. Das beeindruckt sogar uns selbst immer wieder tief.
Als Begleiterinnen sind wir da und geben Halt, wo es nötig und wo es gewünscht ist. Und genauso ziehen wir uns zurück und geben dem Alleinsein den nötigen Raum. Wir geben den Menschen Unterstützung, das selbst tun zu können, was jetzt und in dieser Situation wichtig für sie ist. Und dies ist immer einzigartig.
Ich mag es, wie die Toten noch einmal in ihrem ganzen Sein „aufleuchten“, wenn wir sie liebevoll versorgt und gebettet haben … Einige Geschichten von berührenden Abschieden werde ich in diesem Buch erzählen. Mein Wirken beinhaltet immer auch die Arbeit daran, den scheinbaren Gegensatz Leben und Tod ein wenig aufzulösen. Tod gehört nicht nur zum Leben, Tod gehört ins Leben. Zurück.
Die Besinnung auf die alten, fast vergessenen Traditionen, wie Totenwaschung, Hausaufbahrung und Totenwache ist dabei ein wesentlicher Teil. Wir gestalten ein Fest des Lebens mit, wie es den Verstorbenen gebührt – ein geschützter Raum für die, die gehen. Und ein geschützter Raum für die, die gehen lassen.
 
Referentin: Ajana Holz, Bestatterin

Kosten: 8.- /10.-


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Donnerstag, 25. November 2021
20:00
Kino im Schafstall

In Search - Film
Filmemacherin Beryl Magoko

Film zum Internationalen Tag zur Beseitigung
von Gewalt gegen Frauen am 25.11.

          
Lebenslange Narben
Der Weg im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ist steinig und lang. Schätzungen zufolge sind weltweit 200 Millionen Mädchen und Frauen von female genital mutilation (FGM), so der internationale Fachbegriff, betroffen.
Die Filmemacherin Beryl Magoko ist eine davon.
Jährlich kommen drei Millionen Beschneidungen hinzu. Magoko kann und will das nicht länger stillschweigend hinnehmen. Ihr subjektiv gefärbter Dokumentarfilm macht nachvollziehbar, warum es selbst aufgeklärten Frauen wie ihr schwerfällt, das in der Kindheit erlittene Trauma zu überwinden.
                                               
Die Regisseurin wuchs in einem kleinen Dorf in Kenia auf. Obwohl ihre Mutter dagegen war, wurde ihre Tochter verstümmelt. Damals seien weder die Kirche noch der Staat gegen Beschneidungen gewesen, sagt sie. Familienmitglieder hätten Druck ausgeübt. Ihre Tochter wiederum wusste es schlicht nicht besser. In der kleinen Welt dieses kleinen Mädchens war jede Frau beschnitten. Von den Folgen, unter denen Beryl Magoko jahrzehntelang litt, erfuhr sie erst zwei Monate nach ihrer Beschneidung in der Schule.

Heute leidet Magoko nicht mehr. Sie hat sich einer rekonstruktiven Operation unterzogen, in der der äußere Teil ihrer Klitoris und die kleinen Schamlippen mittels plastischer Chirurgie wiederhergestellt wurden. Magokos verschlungener Weg dorthin ist Teil ihres Films. Ein Kamerateam begleitet sie bei Arztbesuchen und im Operationssaal. Sie unterhält sich mit anderen Betroffenen, sie stellt kritische Frage und hinterfragt sich selbst. Eine nachdenkliche Reise zu ihrer ganz persönlichen Weiblichkeit, die ihr ihrem Empfinden nach im Kindesalter genommen wurde.



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14. + 15. Mai 2022
Wendo Kurs mit Andrea Durner
Ausschreibung folgt noch.
              



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