OBR SHA 2021 - Frauenzentrum Schwäbisch Hall e.V.

Direkt zum Seiteninhalt

OBR SHA 2021

Aktionen > One Billion Rising

Aufruf zu ONE BILLION RISING


Jede 3. Frau  weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem  Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.
(Quellen zum Weiterlesen …)

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.
Am 14. Februar läd  der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und  sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern.
Eine Milliarde  Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere  kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg.
! Aktion zum Thema "CatCalling" - WIR KREIDEN AN !

Verbale sexuelle Belästigung sollte strafbar sein.

Nicht jeder Mann macht es, aber jede Frau kennt es. Catcalling, so wird verbale sexuelle Belästigung genannt.
Catcalls sollten nicht mit Komplimenten verwechselt werden:
„Ey Blondie“, „Schnecke komm doch mal rüber“, Kuss- und Pfeifgeräusche oder anzügliche Gesten sind keine Komplimente.
Catcalling ist vielmehr das Ausnutzen von Dominanz und Macht. Wieso macht man das überhaupt?
Die Antwort ist simpel: weil man es kann.

Lassen Sie uns alle gemeinsam dafür sorgen, dass man es nicht mehr kann.
Verbale  sexuelle Belästigung ist hierzulande kein eigener Straftatbestand.  Voraussetzung für sexuelle Belästigung ist sexuell bestimmter  Körperkontakt. Das heißt also, sexuelle Belästigung ohne Anfassen ist in  Ordnung?

Die Lösung für das Problem: Verbale sexuelle Belästigung braucht einen eigenen Platz im Gesetz.
Catcalling-Fälle können zum Beispiel mit Bußgeldern bestraft werden.
Noch viel wichtiger als die Geldstrafen ist das Bewusstsein, das geschaffen wird.

Hierzulande ist Catcalling legal. In Frankreich, Belgien, Niederlande und Portugal ist es eine Straftat.
Im August 2020 verfasst die Studentin Antonia Quell eine Petition.
(Quelle und mehr Inormationen zur Petition)

Schreibt uns eure Erfahrung mit Catcalling und wir „kreiden an“ – heißt wir schreiben die Sprücheauf die Straße, möglichst an dem Ort, wo es vorkam.
Auf dem Instagram Account „Catcalls.of.sha“werden dann die Fotos veröffentlicht.
Am 12. Februar 12 -13 Uhr gibt Heike Wagnervom FZ Vorstandein Interview zudieserAktion in der Sendung StHörmelder beim Radio StHörfunk


Jetzt auch auf         catcalls.of.sha
Zurück zum Seiteninhalt